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Der große Erfahrungsbericht zum iPhone 3G S

Es ist nun genügend Zeit vergangen das ich genug Erfahrung über das iPhone sammeln konnte um ein kleinen Bericht darüber zu verfassen. Das iPhone ist ganz klar nicht ohne Grund das wohl im Moment beliebteste Smartphone auf dem Markt, es hat ganz klare Stärken aber ich verrate euch selbstverständlich auch seine Schwächen. Ich hoffe damit bekommt ihr einen guten Einblick über das Gerät und könnt euch für oder gegen dieses kleine Meisterwerk entscheiden. Meine persönliche Meinung spaltet sich in zwei Lager, aber dazu müsst ihr schon weiterlesen. ;)

Ich bitte die/den interessierten Leser aber zu berücksichtigen das dies ebenfalls an manchen Stellen auch ein subjektiver Erfahrungsbericht ist. Wer also einen Bericht erwartet der nur in kleinen Fakten die Funktionen, Pro und Kontros aufzählt, ist hier falsch.

Am Anfang macht sich jeder lustig der noch nichts mit Smartphones zu tun gehabt hat und auch keines braucht. Der Hype um das iPhone wird belächelt und wenn man es doch mal in der Hand hält versucht man seine Schwächen zu finden um das Gerät selbst für sich schlecht zu reden. Doch kommt man in die Situation in der man begreift das man doch auch unterwegs Online gehen möchte, kommt man einfach nicht um das iPhone herum. In meinem Fall war es die Entscheidung das ich wieder aktiver Präsenz im Internet zeigen wollte und somit auch im Kontakt mit dem Netz stehe, wenn ich mal nicht Zuhause bin

Inhalt

00 | Vorwort
01 | Verpackung und Zubehör
02 | Design und Verarbeitung
03 | Das Display, die Bedienung, Eingabe und Multitouch
04 | GPS und Kompass
05 | Sprachsteuerung
06 | Die (Video)Kamera
07 | Musik und Multimediafunktionen
08 | Telefon, E-Mail, MMS und SMS
09 | Das Internet in einer Hand
10 | Datenübertragung über Bluetooth, WLAN, 3G oder EDGE
11 | Leistung und Empfang
12 | Schlachtkreuzer iTunes meldet sich zum Dienst
13 | Apple
14 | Jailbreak
15 | Fazit

0. Vorwort

Dieser Teil eignet sich nur für die, die sich dafür interessieren wie die Wahl für mich auf das iPhone fiel, ehe ich es besser kannte. Wer sich also dafür nicht interessiert überspringt diesen Punkt und liest beim nächsten Abschnitt weiter.

Nur die Frage war zu der Zeit welches? Mein Telefonanbieter bot das HTC 3G, sowie mehrere Blackberry Geräte an. T-Mobile warb dagegen mit dem alten iPhone 3G und dem zu der Zeit groß angekündigten Googlehandy G1. Also ging ich auf die Suche, durchforstete die Testberichte zu den verschiedenen Modellen und durchfragte mich in Foren und Chats über die persönlichen Eindrücke zu den Geräten. Meine Voraussetzung waren gar nicht so einfach, ich legte viel Wert auf die Internetfunktionalität, ebenso sollte es genügend Möglichkeiten haben erweitert zu werden und bereits Programme oder Dienste anbieten wo auch ein Webmaster wie ich was anfangen könnte

T-Mobile-G1Sehr schnell wurde mir klar das (entgegen seiner größeren Modellen) das HTC Touch 3G ziemlich abgespeckt wurde und somit meinen Anforderungen nicht wirklich entsprach. Man merkte auch das es eher ein schlechter Konter-Versuch war um dem iPhone (3G Slogan) Hype entgegenzuwirken. Meine größten Kritikpunkte waren aber das kleinere Display, die schwächere Leistung und natürlich das Windows Mobile Betriebssystem. Wer sich ein HTC Handy kaufen möchte soll dies gerne tun, aber wenn dann eines der teureren Modele. HTC macht gute Handys, das zeigt bereits Google indem sie HTC als Hersteller für ihre ersten Android basierendes Model wählten. Ebenso das Blackberry erhaschte von mir keine weitere Beachtung mehr, das Model was ich mir ausgeschaut hatte (Preisklasse) war zum einen viel zu Schwach ausgestattet und zum anderen unterlag es den gleichen Schwächen wie dem Touch 3G.

In die engere Wahl iPhone gegen Androidfielen das iPhone 3G und das T-Mobile G1! Beide Geräte standen sich fast in nichts nach, außer das das G1 vielleicht noch etwas jünger war und gerade in den Startlöchern stand. Nur ein wichtigen Punkt erfüllte das G1 nicht zu meiner Zufriedenheit. Es konzentrierte sich mit seinen Diensten wirklich zu der Zeit nur auf die von Google. Wer also mit einem anderen E-Mail Anbieter was anfangen wollte musste über Umwege schlechtere App-Oberflächen in Kauf nehmen die nicht so komfortabel waren als die für Google-Diensten angepassten App Oberflächen. Noch dazu holte sich ein Familienmitglied dann auch noch ein iPhone und ich konnte es mir das erste mal genauer anschauen, weshalb schlussendlich die Wahl auf das iPhone 3G fiel.

Nun kommt der Hauptgrund für diesen langweiligen Vorgeschichte-Teil des Erfahrungsberichts. Als ich dann das iPhone 3G bestellte passierte genau das was ich nicht erwartet hätte. T-Mobile schickte mit eine E-Mail mit dem Hinweis auf eine zwei wöchige Verzögerung der Lieferung. Etwas enttäuscht, da die Vorfreude doch schon da war rief ich bei dem Kundenservice von T-Mobile an und fragte was das zu bedeuten hätte. Die Antwort lautete: “Die iPhone 3G Modele werden auf das neue OS 3.0 geupdatet welches erst zum Verkaufsstart des iPhone 3G S ausgeliefert werden dürfen.”

photos-hardware-01-20090608[1]3G S, da war doch was in den Foren. Also ab in die Foren und mich über den gerade heiß diskutierten Nachfolger des 3Gs informiert. Die Meldungen waren frisch da Apple das Gerät erst wohl vor kurzem vorgestellt hatte. Die Community dagegen belächelte zum Größtenteil das neue iPhone da es in ihren Augen keine wirklichen Verbesserungen aufbot. Den das OS 3.0 wurde auch als Update später für das iPhone 3G angeboten. Nur die Geschwindigkeit, die bessere Kamera und der Kompass waren die besonderen neuen Funktionen, weshalb die meisten das iPhone 3G S eher als ein Upgrade statt ein neues Gerät ansahen.

Mir gefiel aber der Gedanke, ein etwas schnelleres Gerät zu haben und stornierte das 3G und gesellte mich in die Liste der Vorbesteller ein. Zurecht die beste Entscheidung die ich zu der Zeit treffen konnte. Den im Vergleich zum 3G hat das iPhone 3G S doch wesentliche Vorteile, welche das erfährt ihr im Review selbst.


1. Verpackung und Zubehör

Zu diesem Punkt lässt sich nicht viel sagen. Wer das erste mal eine iPhone Verpackung in den Händen hält wird sich zwar über diese geringe Größe wundern, aber tatsächlich passen das iPhone, USB-Kabel, die kleinste Anleitung der Welt und das Netzteil problemlos hinein. Nettes Konzept was also nicht nur hübsch anzuschauen ist. Die Anleitung muss ich aber noch einmal hervorheben, ich habe schon vieles in meinem Leben gesehen, aber das ist wohl die kleinste Anleitung die ich je gesehen habe. Ein Zettelchen, welches man ein paar mal aufklappen kann und kurz nur Stichpunktartig erklärt bekommt was für tolle Funktionen das neue iPhone 3G S bietet und welchen Button man dafür berühren muss.

Aber es stimmte, das iPhone brauchte wirklich keine Anleitung. Ein paar Daumenbewegungen durch die Oberfläche und die Funktionen erschlossen sich dem Anwender wie von selbst. Ein großes Lob welches man Apple dafür aussprechen kann, worauf ich im Punkt 3 noch weiter drauf eingehen werde.

2. Design und Verarbeitung

Das Design des iPhones ist nichts besonderes, es fällt in meinen Augen sogar eher plump aus ist dafür aber sehr praktisch. Auf der oberen rechten Seite befindet sich der Ein/Aus-Schalter, auf der linken Seite dagegen kann man mit einem Kippschalter zwischen dem normalen oder lautlosen Modus wechseln und darunter laut und leise stellen. Der untere Teil verbirgt den Lautsprecher, das Mikrofon und den Anschluss für den USB-Stecker. Ansonsten verbirgt sich nicht wirklich viel mehr auf dem iPhone, außer dem auffällig großen Homeknopf unter dem Display auf der Vorderseite und ein Apfelloge auf der Rückseite des Geräts. Der daruntere Hinweistext dagegen ist nicht so der Hingucker aber man achtet eh nicht drauf.

iPhone 3G S vom mehreren Winkeln aus gesehen

Die Verarbeitung dagegen sollte man nicht unterschätzen, auch wenn es schwarze Scharfe in der Produktionsreihe der iPhones gibt (gerade die weißen Modele haben dieses häßliche Verfärbungsproblem) ist mein schwarzes iPhone doch so ziemlich das robusteste was ich je von Handy in der Hand gehabt habe.

Mein iPhone ist sicher schon mehrmals herunter gefallen oder ich hab es aussversehen nicht richtig festgehalten und ein paar Meter durch das Zimmer geworfen. Ebenso fiel es drei mal schon von Brusthöhe aus auf harten bösen Asphalt und das zu mit häftigen Schockmomenten, den das Display lag immer unten.

Doch statt Schrammen, Kratzer oder ähnlichem sieht das iPhone aus wie neu und funktioniert dem entsprechend noch gut. Wenn ich darüber nachdenke bin ich wirklich immer wieder erstaunt wie das iPhone so manche Unfälle so unbeschadet überstehen kann. Doch halt, durch die Apshaltvorfälle gibt es doch einen kleinen Mängel am Display! Links oben sind auf mikroskopisch kleiner Ebene etwas vom Display herausgebrochen. Und das ist kein Spaß, ich meine wirklich mikroskopisch Klein was in Wirklichkeit gar nicht mehr auffällt. Erst zum heutigen Review fiel mir dieser kosmetische Schaden wieder auf und ich musste erstmal danach am Gerät suchen.

Das Geheimnis steckt im Material des Displays, es handelt sich nämlich um Saphirglas was wie ich nun bestätigen kann ziemlich robust und resistent gegen Kratzer zu sein scheint. Ebenso besteht der Rest des Gerätes aus Hartplastik und könnte höchstens über die Jahre oder mit viel Mühe verfärben oder angekratzt werden. Ausgeschlossen ihr seit so verrückt und macht ein Youtube-Video mit dem Titel: Will it blend?

Ansonsten lässt sich Anmerken das man sich keine Sorge um Fingerabdrücke auf dem Display machen muss. Einfach über die Kleidung reiben und das Display ist wieder sauber.

3. Das Display, die Bedienung, Eingabe und Multitouch

Tastatureingabe mit der NormalansichtMeine größte Sorge waren die Eingabemöglichkeiten bei dem Kauf eines Smartphones. Da lag Googles G1 ganz klar weit vorne wegen der aufschiebbaren Tastatur. Jedoch fiel die Wahl auf das iPhone welches nur eine Tastatur im Display anbot welche per Berührung bedient werden konnte. Vor dem Kauf war ich ziemlich skeptisch über die iPhone-Tastatur, da ich mit Displaytastaturen durch meinen Palm und miniKeyboard ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Noch dazu sind die Tasten im iPhone viel kleiner, da bekommt man ja Panik sich des öfteren zu vertippen.

Doch meine Sorgen verflogen sich nach dem ersten Einsatz der Tastatur. Man trifft trotz klobiger Daumen doch problemlos jede Taste und sieht sogar noch dazu welche Taste man gerade gedrückt hält. Also ein sehr gut durchdachtes Konzept welches sich über die letzten Monate sehr bewehrt und ebenso beschleunigt hat je öfter man etwas im iPhone etwas eintippt. Ich mein, wer hat schon den Luxus beim Schreiben einer SMS mal kurz eine QWERTZ-Tastatur verwenden zu dürfen? Richtig, nur sehr wenige Smartphonebesitzer!

Tastatureingabe im Querformat

Die Bedienung durch die Oberfläche fällt sehr leicht, man merkt das die 6 Monate Entwicklung nur an der Touch-Bedieung des iPhones wahre Früchte getragen haben. Man schubst den Bildschirminhalt mit dem Daumen einfach in die gewünschte Richtung und drückt dann auf das gewünschte App um es zu öffnen. Man erwischt sich als anfänglicher iPhone Benutzer doch öfters einfach nur die Menüs aus Spaß herumzuschubsen und abzubremsen. Da steckt wirklich etwas Liebe drin, wie man so schön sagt.

Multitouch dagegen ist ziemlich kultig und auch nützlich. Man kann nicht nur zwei Punkte berühren sondern mehrere gleichzeitig wie ich durch verschieden Apps und Experimente feststellen konnte. Ebenso ist die Tochfunktion sehr empfindlich, während man bei alten Touchscreens noch richtig drücken musste damit sich was tut kann man über das Display zärtlich hauchdünn darüberstreichen und das iPhone erkennt diese Berührung. Echt herrlich und ein sehr grauenvolles Erlebnis wenn man dann wieder einen alten PDA in die Hand nimmt. Mit Multitouch ist es wirklich einfach Inhalte, Bilder und Co. durch zwei Finger heranzuziehen oder wegzudrücken. Ebenso lassen sich damit sehr einfach Bedienungshilfen aktivieren die in manchen Situationen sich doch auch mal als nützlich herausstellen.

Und der größte Clou vom Display selbst? Es reagiert nur auf Hautkontakt! Man kann es also getrost in die Tasche stecken und muss sich keine Sorgen machen das irgendwelche Eingaben getätigt werden wenn das Display des iPhone durch irgendwelchen Druck aus versehen aktiviert wird. Es reagiert nur auf unsere Haut und ansonst auf nichts. Obwohl, auf die Pfoten meiner Katzen reagiert es auch und es soll Stifte geben die unsere Haut nachahmen damit auch Hobby-Zeichner besser mit dem iPhone arbeiten können.

4. GPS und Kompass

NavigationskarteIm iPhone ist ein kleiner GPS Chip verbaut der sogar diese Funktion auf dem iPhone ermöglicht. Man merkt aber das der GPS Empfang nicht an den von profesionellen Geräten herankommt. Denn ohne direkten Sichtkontakt zum Himmel kann die präzision schon einmal sehr abweichen und das iPhone weicht auf die A-GPS Funktion aus welche nur die Position anhand des örtlichen Funkmastes ermittelt was soviel bedeutet wie: Ich weiß wo der nächste Funkmast steht. Wer also GPS verwenden möchte sollte sich versichern das über dem iPhone freier Sichtkontakt zum Himmel besteht und kann sich problemlos mit GoogleMaps oder einem Navigations-App die Route berechnen lassen.

Das im iPhone 3G S noch extra verbaute Kompass dagegen macht nicht nur die Navigation komfortabler in dem es die Karte so dreht wie man gerade steht, sondern lässt sich mit Apps auch zum bestimmen der Blickrichtung missbrauchen was wiederum dazu führt das man mit einem App zum Beispiel sehen kann welche Sterne man sich gerade anschaut wenn man das iPhone davor hält oder mit einem anderen sogar das iPhone als Metalldetektor missbraucht.

Ich persönlich benutze diese Funktion ebenfalls zum navigieren und am meisten selbstverständlich zum Geocachen.

5. Sprachsteuerung

Kompass des iPhone 3G SÜber die Sprachsteuerung lässt sich nicht viel berichten. Sie funktioniert genauso gut wie bei jedem anderen Handy mit Sprachunterstützung. Sie weist die gleichen Stärken und Schwächen aus, hat aber viel mehr Optionen die mit Sprachbefehlen angesteuert werden können. Problem macht die Sprachsteuerung gerade bei englischen Musiktiteln, welche man verdeutscht aussprechen muss was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Ebenso macht die Sprachsteuerung sich das Leben mit Dialekten oder seltsamen Namen schwer. Obwohl gerade getestet: Gürúm Godjiakava versteht er Anhieb.

Doch auch mit seinen Schwächen stellt sich die Sprachsteuerung als ziemlich komfortabel heraus wenn man gerade durch die Stadt läuft, seine Lieblingsmusik oder Podcast hört und einem plötzlich einfällt wem anrufen zu wollen oder den Musiktitel zu wechseln ohne das iPhone herausholen zu müssen. Man muss einfach die Home-Taste oder den Knopf des Headsets etwas länger gedrückt halten und schon kann man seinen Wunsch verbal äußern. Wird ein Befehl erkannt wiederholt er die Eingabe damit man weiß ob er einen richtig verstanden hat. Versteht er einem allerdings nicht wird dies mit einem akkustischen Ton signalisiert. Ähnlich wie dem Ton womit er darauf hinweist das er gerade zuhört und bereit für den Sprachbefehl ist.

Ich muss sagen, ein sehr nützliches Feature was trotz seinen Schwächen nicht unterschätzt werden darf. Ich würde sogar so weit gehen auf dem mobilen Markt dies als die fortschrittlichste Sprachsteuerung zu bezeichnen. Aber an sowas wie Dragon NaturallySpeaking oder der Vista-Spracherkennung kommt selbst das iPhone Wunder nicht heran.

6. Die (Video)kamera

Gerade beim iPhone 3G S ein sehr unterschätztes Feature ist die verbesserte Kamera. Unter den neuen Funktionen zählen Tab2Focus und die Aufnahme von ruckelfreien flüssigen Videoaufnahmen in sauberer Qualität.

Mit Tab2Focus wird dem iPhone-Fotografen erlaubt auch Ziele mit einem Tab auf dem Display zu fokussieren. Man berührt einfach das gewünschte Objekt und es wird scharf gestellt, also ist es auch nicht mehr nötig darauf zu achten das das zu fokusierende Objekt in der Mitte dies Displays angezeigt wird. Die Videoaufnahme-Funktion dagegen erlaubt es zum ersten Mal Videos mit dem iPhone aufzuzeichnen. Dabei sollte ich betonen das die Qualität der Videos recht ordentlich für so ein kleines Teil sind und ebenso zum ersten mal flüssig. Gespeichert werden sie im Apples Quicktime Format MOV und können dann am Computer problemlos angeschaut oder weiterverarbeitet werden.

Ich musste weinen als ich merkte das die Qualität der Videos 10x besser war als die ich bisher mit meiner Digitalkamera oder Webcam aufgezeichnet hatte. Also sehr beeindruckend wenn man es nicht gewohnt ist und bisher noch keine gute Videokamera in der Hand halten durfte.

7. Musik und Multimedafunktionen

iPhone-iPod-PodcastMan darf das iPhone nicht unterschätzen da es im Grunde die Fusion zwischen einem Handy und einem iPod zu Anfang darstellte. Man hat somit alle von den iPods bekannten Funktionen zur Hand und kann sich somit durch seine Playlisten, Alben und Podcasts bequem navigieren. Ich persönlich nutze sie zwar auch sehr oft, aber bin von Apples iTunes dagegen nicht so begeistert. Ebenso würde ich mir gerne für Podcasts eine Playlist Funktion wünschen, aber genau dort kann man sie nicht anwenden. (oder ich habs noch nicht herausgefunden)

Subjektiv gesehen bin ich nicht so begeistert von der iPod Funktionalität obwohl man zugeben muss das sie alle Features die man von einem iPod (MP3 Player) erwartet problemlos und komfortabel, wenn nicht sogar besser erfüllt. Trotzdem, das ich bisher noch nicht herausfinden konnte wie ich Podcasts auch in eine Playlist quetschen kann, regt mich total auf.

Aber Musik anhören macht Spaß und Videos schauen kann man auch in höchster Qualität. Wer sich einen professionellen MP3 Player, also zu Deutsch einen iPod gewünscht hat wird mit dem iPhone multimedial nicht enttäuscht werden und somit eher begeistert davon sein. Ich sehe höchstens nur iTunes als Mangel an, warum erfährt ihr aber im dazu passenden Abschnitt.

iPhone iPod Videopodcast

8. Telefon, E-Mail, MMS und SMS

Ich erinnere mich an einer Geschichte mit einem meiner damaligen Ausbilder. So gab es dort einen Ausbilder welcher ein Auto so ziemlich mit allem aufgemotzt hatte was man sich vorstellen konnte. Noch cooler wurde es das nicht nur Außen sondern auch Innen nur Technik vom feinsten verbaut wurde. Sein kleines privates Hobby, sein Schatz besaß eine Anlage womit man Ruhestörung neu definieren hätte können. Ebenso fand man jede Spielerei die man sich wünschen konnte, von Navigationssystem, Kühlung, Playstation 3 und was weiß ich noch gab es wirklich alles was Männer Herzen höher schlagen lassen konnte. Nur eines durfte man ihn auf keinen Fall fragen: “Und wo kann ich hier drinnen die Uhrzeit ablesen?”

Na, ahnt ihr worauf ich hinaus will? Richtig auf die Werbespots und Parodien wo man Handys mit Sonderfunktionen auf den Arm nimmt und am Ende fragt ob man damit auch telefonieren könne.

Glücklicherweise ist es bei dem iPhone nicht so und man kann damit selbstverständlich auch problemlos telefonieren! Die Sprachqualität ist sauber, die Freisprechfunktion funktioniert fehlerfrei. Das einzige was mich verwundert ist es wie die von Apple das mit der Displayreaktion für Telefonate hinbekommen hat. Hält man das iPhone nämlich ans Ohr, schaltet sich das Display aus da es sonst auf unsere Haut reagieren könnte. Mir ist schon klar das es der Bewegungssensor ist welcher dem iPhone sagt, das es in dieser Position das Display abschalten soll, aber es funktioniert so perfekt das es sogar in den seltsamsten Lagen merkt wenn ich das iPhone zum Ohr führe. Also muss da schon ein sehr durchdachter Code stecken welcher diese Bewegung sogar in seltsamen Lagen identifiziert. Aufjedenfall kann man sagen das während des Gesprächs es prima und durchdacht funktioniert. Hält man das iPhone vor sich in der Hand ist das Display an, hält man es ans Ohr geht es aus, perfekt!

Zum Thema E-Mail SMS und MMS gibt es nichts auszusetzen, dank der Tastatur ist die Eingabe kinderleicht und somit ein Text schnell verschickt. E-Mails und Nachrichten lassen sich problemlos und bequem verwalten und lesen. Sogar Anhänge im PDF Format öffnet das iPhone mühelos. Naja, doofe Frage aber: Wer braucht schon MMS wenn ihm E-Mail und Messenger zur Verfügung stehen?

9. Das Internet in einer Hand

Die wohl wichtigste Funktion für die meisten Käufer eines iPhones ist die Möglichkeit egal wann und wo man will ins Internet gehen zu können. Dabei stellt sich Bedienung trotz vorheriger größter Skepsis am Ende als ziemlich zuverlässig, komfortabel und bequem heraus. Man kann die Inhalte der Webseite einfach schieben, ebenso mit dem Spreizen oder Zusammenfahren von Daumen und Zeigefinger Inhalte heran oder herauszoomen wie man es bereits von Fotos gewohnt ist. Und damit man nun nicht die ganze Zeit zwei Finger verwenden muss um gewünschte Textpassagen heranzuzoomen kann man einfach auf die gewünschte Stelle die man lesen möchte doppelt herauf tippen, worauf diese passend genau herangezoomt wird. (Gott div sei dank)

Tabs im Mobile SafariDer Mobile Safari erlaubt mehrere Fenster (Tabs) gleichzeitig zu öffnen oder Lesezeichen anlegen und verwalten. Ganz lustiger Clou ist das man nicht nur normale Lesezeichen anlegen kann, sondern diese so wenn man will auch als Symbol für den Homescreen speichern kann um von dort ganz beuqem aus Webapps oder normale Lesezeichen zu starten.

Was dafür aber fehlt ist ganz klar der Vollbildmodus, ebenso ist die Möglichkeit der Autovervollständigung, Kenntwortspeicherung eher noch sehr begrenzt und bedarf einiger Nacharbeit seitens Apple. Natürlich gibt es alternativen, zwar erlaubt Apple keine anderen Browserengines auf dem iPhone. Desto trotz findet man verbesserte Browseroberflächen für den Safari im Appstore welche solch vermissten Funktionen wieder einbindet oder kann sofern man weiß wie auch den Safari selbst mit Funktionen erweitern. (Stichwort: Jailbreak)

Google Earth auch auf dem iPhoneAnsonsten andere Funktionen bietet das iPhone von Haus aus nicht. Alle Dienste wie Skype, IRC, FTP und ICQ bekommt man nur über den AppStore. Zum Glück sind die meisten solcher Dienste kostenlos, gerade wenn sie vom jeweiligen orginalen Hersteller kommen. Es gibt aber auch verbesserte App Varianten für diese Dienste und Protokolle welche mehr Funktionen und höhere Komfort-Möglichkeiten für ein paar Euros ermöglichen. Also von daher mangelt es an nichts, für fast jeden großen Dienst gibt es eh ein kostenloses App.

Google Earth angezoomt

10. Datenübertragung per Blutooth, WLAN, 3G oder EDGE

Bluetooth ist immer noch bei dem iPhone ein sehr leidiges Thema. Warum Apple Bluetooth im iPhone verbaut aber es nicht wirklich verwendet ist (zumindest für mich) noch eine ungeklärte Frage. Einige Apps können damit problemlos komunizieren und man kann damit auch Headsets und anderes Zubehör ansprechen. Aber wenn es um den Datentransfer oder ähnliches zwischen Nicht-iPhone Modelen geht, versagt die Bluetooth Funktionalität des iPhones leider auf ganzer Linie. Nur wer das Gerät mit einem Jailbreak (siehe Punkt 14) ausstattet hat die Möglichkeit durch ein kostenpflichtiges Dritthersteller App das iPhone mit einer richtigen Bluetooth Funktionaltiät für den Kontakt mit älteren und anderen Geräten zu ermöglichen.

WLAN dagegen funktioniert problemlos und man darf behaupten perfekt. Einfach in ein Netzwerk anmelden wenn es nicht offen war und schon kann man über das WLAN-Netzwerk Online gehen oder mit bestimmten Apps aus dem AppStore das iPhone sogar als Medien oder Webserver missbrauchen.

Über die Datenübertragung mit 3G kann ich leider nichts sagen da ich bisher noch keine 3G Zone in meiner Umgebung entdeckt habe. Aber EDGE genügt mir vollkommen und das sogar überaus schnell. Zum surfen, chatten und schreiben ist es einfach ideal. Sogar Internet-Radiosender kann man damit flüssig empfangen wenn man will. Wer EDGE nicht kennt darf sich dies als eine Stufe zwischen DSL 1000 und doppeltes ISDN vorstellen, bei mir glaube ich etwa 60 kbyte/s.

11. Leistung und Empfang

Das S in der Bezeichnung des iPhone 3G S steht laut Werbeslogan von Apple für Geschwindigkeit (englisch: Speed), wobei Apple anscheinend wirklich nicht übertrieben hat. Während ältere Modele wie das iPhone 3G doch schon an manchen Stellen (selbst dem Home-Screen) gern ab und zu ruckeln oder kleine Ladezeiten zu verbuchen haben zeigt das iPhone 3G S seine wahre Stärke. So starten Apps viel schneller mit sehr geringen Ladezeiten, wenn man überhaupt welche findet und macht eine 4-6 fache Beschleunigung in 3D Apps aus. Von daher rate ich jedem der sich zwischen einem iPhone 3G und einem 3G S entscheiden muss, natürlich beim iPhone 3G S zuzuschlagen wenn es möglich ist.

Kommen wir zum Punkt Empfangsqualität des iPhones in welchem ich doch eine allgemeine Schwäche sehe. Anscheinend ist die intern verbaute Antenne doch nicht so Leistungsstark wie man es von den normalen Handys gewohnt ist. In Gebäuden wo die meisten alle ihre Balken voll haben kann es für das iPhone schon zu Verbindungsabbrüchen kommen. Da muss Apple wirklich bei kommenden iPhone Generationen ganz klar Verbesserungen erzielen, zwar hat es mich bisher nicht wirklich behindert. Aber dort wo ich im Moment Arbeiten muss kann ich das T-Mobile Netz in den Gebäuden vergessen. Ebenso reißt die Verbindung im örtlichen Wald sehr schnell ab, weshalb ich auf die verbaute Antenne als Schuldigen abziele. Zwar stört es mich nicht wirklich, aber Google Maps in Kombination mit GPS im Wald kann man vergessen, ebenso Empfang in massiven alten Bauten.

12. Schlachtkreuzer iTunes meldet sich zum Dienst

Um das iPhone mit dem Computer zu synchronisieren wird Apples Jukebox iTunes benötigt. Doch was ist iTunes eigentlich genau? Am Anfang war es wohl eher eine einfache Jukebox mit Anbindung zum hauseigenem Musik und Videoportal. Man versteht es richtig, man kann mit iTunes sogar Filme, Serien und Musik kaufen. Kann, muss aber nicht! iTunes bietet somit die Möglichkeit Musik und Videos zu kaufen oder solche Dateien vom Computer auf das iPhone zu laden. Ebenso kann man kostenfrei auf Podcasts zugreifen und selbstverständlich auch kostenlose und kostenplfichtige Apps erwerben womit sich das iPhone fast schier endlos für jede Einsatzmöglichkeit erweitern lässt.

Neben kostenloses Apps findet man im AppStore von iTunes auch kostenpflichtige Apps wo man aber behaupten darf: Zum Taschengeld Preis!

Es gibt soviele Apps das die Entwickler viele Apps schon bereits für 0,79€ verkaufen. Andere wiederum meist zwischen 2-5 Euro und sehr wenige für 10-20€. Von daher findet man eigentlich für jeden Einsatzbereich ein passendes App und wenn man richtig schaut sogar des öfteren umsonst. Ebenso bieten viele Entwickler auch von ihren kostenpflichten Applikationen sogenannte LITE Versionen an. Sie sind nichts anderes als eingeschränkte Versionen die auf die Vollversion heiß machen sollen oder bieten sogar volle Funktionalität nur mit dem kleinen Hacken, das Werbung (die bisher aber nicht wirklich störend auffällt) im App eingeblendet werden. (unten als Mini-Banner oder manchmal als Ladebildschirme)

Desto trotz bezeichne ich iTunes als Schlachtkreuzer! Als erfahrener Computeranwender ist es eine überdimensonierte Kuh die sich als Eierlegende Vollmichsau präsentiert. Man kann zwar Musik und Videos vom Computer aus aufs iPhone hochladen, aber das geht eindeutig auch bequemer wie uns schon andere Hersteller und Geräte gezeigt haben. Selbst ich musste erst herausfinden wie ich Musik von der eigenen Festplatte in iTunes lade und mich mit der Bedienung vertraut machen um meine Musik zu verwalten. Wer sich daran auch stört wird aber im Netz einige Alternativen finden die ich demnächst ebenfalls behandeln werde. Einige sind sogar bequemer beim Verwalten von Musik, Filmen und Photos und sehr wenige können sogar mit iTunes komunizieren so das sich Änderungen nicht beißen.

Schöner wäre es gewesen wenn Apple für das iPhone eine eigene Anwendung geschrieben hätte die zwar mit einer Schnittstelle Inhalte wie Musik, Podcasts und Videos aus iTunes laden könnte, aber dafür sich primär einzig und allein auf das iPhone selbst konzentriert. Das wird aber ganz sicher nie passieren, also muss man sich damit abfinden oder Alternativen suchen. Zum Glück gibt es einige Alternativen wenn auch nicht unbedingt kostenlos und auch Möglichkeiten per Jailbreak iTunes des öfteren aus dem Weg zu gehen. Ich persönlich mag iTunes nicht, aber ein einfacher PC/Mac-Anwender wird sich damit sicher problemlos abfinden.

Anmerkung; Mit iTunes 9 hat Apple endlich die Möglichkeit eröffnet den Homescreen auch über iTunes zu sortieren. Ebenso einige neue Features hinzugefügt die dem iPhone ganz klar zu gute kommen. Nur ihr Versuch den AppStore besser zu machen ist gewaltig in die Hose gegangen. Zwar sieht der AppStore auf den ersten Blick optisch viel ansprechender aus, aber wo zur Hölle sind die Kategorien?!

13. Apple

Mit dem Hersteller der Macs, dem Erfinder des iPhones bin ich wirklich erst mit dem iPhone ernsthaft in Kontakt gekommen. Vorher hat mich Apple nicht wirklich interessiert, ebenso ihre Produkte. Ich werde nicht auf Mac eingehen da ich dazu noch viel zuwenige Erfahrungen gesammelt habe, aber auf Apple in Verbindung mit dem von ihnen entwickeltem iPhone.

Zu aller erst muss man Apple einmal Dank, Respekt und Lob aussprechen. Mit dem iPhone ist ihnen nicht nur ein Smartphone gelungen welches den Smartphone Markt wortwörtlich Revolutioniert hatte, sondern eigentlich ein kleines Meisterstück. Ich sehe das iPhone von daher als Fremdanwender (bezogen auf das ich keinen Mac verwende) als ihr bisher bestes Produkt an. Eine weitere Meinung in dieser Hinsicht kann ich mir aber nicht bilden, da ich die anderen Produkte nicht wirklich kenne oder verwende. Das einzige mit was ich neuerdings in Kontakt komme ist ein MacBook von einem Freund, wenn ich diesen mal wegen mein iPhone darum bitte.

Was mich aber stört, ist die Firmenpolitik von Apple. So verfügt der AppStore über eine sogenannte Eingangskontrolle die entscheidet was in den AppStore darf und was nicht. Gefällt Apple ein App oder dessen Funktionen nicht, wird es abgelehnt bis der Entwickler entweder sein App soweit kastriert bis es Apple zusagt oder aufgibt. So hat es zum Beispiel noch kein Emulator geschafft wirklich längere Zeit im AppStore zu überleben, erst kürzlich war ein C64 Emulator wie ein Wunder durch die Eingangskontrolle gekommen. Nach 24 Stunden war es aber dann bereits wieder verschwunden und nach einigen Wochen wieder zurück im AppStore. Emulatoren für den SNES, Gameboy oder Playstation sucht man im AppStore vergeblich. Sowas lässt Apple einfach nicht durch und von daher muss man sich diese Art von Programme mithilfe eines Jailbreaks besorgen. Auch vor Erotik macht Apple nicht halt, sie ist ebenso im AppStore unerwünscht. Taucht sie dann plötzlich doch durch ein Fehler auf wird das dazu gehörende App gleich wieder entfernt bis der Entwickler es überarbeitet oder aufgibt.

Selbst auf Flash Unterstützung für den MobileSafari wartet man vergebens, ebenso alternative Browser wie Opera. Selbst Java unterstützt das iPhone nicht von Haus aus, aber warum weiß ich gerade auch nicht. (per Jailbreak gibt es aber wohl Möglichkeiten wenn ich mich nicht Irre)

Ebenso will Apple nicht das man mehr Kontrolle über das iPhone erlangt oder Software von Drittanbietern installiert. Alles soll wenn es nach Apple geht über iTunes im AppStore geladen werden, weshalb auch das Dateisystem des iPhones gesperrt ist. Somit verschenkt Apple in meinen Augen sehr viel Potential was das iPhone eigentlich nur besser machen könnte. Mit dieser Einstellung werden sie Kunden wie mich nicht lange halten können, egal wie schön ihr eigentliches Produkt ist.

14. Jailbreak

Cyida SuchfunktionDie Möglichkeit dem allem auszubrechen ermöglicht der sogenannte Jailbreak. Damit ist es dem iPhone Benutzer möglich wieder Zugriff auf das Dateisystem zu nehmen und somit Änderungen am Betriebssystem vorzunehmen die von Apple eigentlich so nicht gedacht waren. So lässt sich das iPhone problemlos um einige wertvolle Funktionen erweitern welche ich hier aber nicht groß ansprechen werde. Ebenso erlaubt der Jailbreak die Installation von Apps die es nicht durch die AppStore Eingangskontrolle geschafft haben. Desto trotz hat ein Jailbreak auch seine Schattenseiten. Springboard nur mit Cydia App auf der SeiteDen durch die Freilegung des Dateisystems ist es natürlich auch möglich Apps und Spiele aus dem AppStore zu cracken und somit über das Internet zu tauschen. Genau dieser Punkt ist Schuld daran das dem Jailbreak ein schlechter Ruf nachgesagt wird. Doch auf die Thematik gehe ich später noch einmal genauer ein, ich möchte nur klar machen auch das iPhone ist knackbar und somit größtenteils frei anpassbar.

 

 

15. Fazit

Das iPhone 3G S macht mit seiner Anspielung auf Geschwindigkeit alle Ehre, das Gerät gewinnt mühelos über das doppelte an Leistung gegenüber seinen Vorgängern und hat fast keine Ladezeiten wenn ein App oder Spiel sie doch einmal erfordern sollten. Die Verarbeitung ist in Ordnung und das Material ziemlich gut gewählt. Selbst ich Pechvogel habe meinem iPhone schon so manches Leid angetan, trotzdem sieht es noch aus wie Neu und funktioniert dementsprechend gut. Von der Videokamera, über die Sprachsteuerung bishin zum Kompass sind alle neuen Features keine schlechte Beilage und bereichern das iPhone um so mehr. Gerade Videos lassen sich in guter Qualität aufnehmen und lassen die Vorurteile und Erinnerungen an verpixelte Aufnahmen aus 3GP Zeiten sehr schnell vergessen. Außer ein paar Mängeln der Produktpolitik gegenüber des iPhones bei Apple (welche man zum Glück mit einem Jailbreak aushebeln kann) und der doch schwächeren Antenne habe ich nichts an dem Gerät negativ auszusetzen.

Obwohl ich das iPhone zwar empfehle, werde ich wohl unter Umständen in zwei Jahren vielleicht zu einem anderen Gerät greifen. Das liegt alles in der Hand von Apple wie sie weiter mit den Einschränkungen beim iPhone weiter verfahren werden. Ganz klar sehe ich Android basierende Smartphones als die kommende Alternative zum iPhone an. Heute wären sie noch keine Wahl für mich, da sie sich selbst gerade erst entwickeln. Aber ich schätze schon das die Überlegung in zwei Jahren es wohl schon wert sein wird, falls nicht das iPhone 4G oder höher die Smartphone Technologie noch einmal revolutionieren wird.

Nachtrag: Dieser Artikel wurde am 10 Oktober verfasst und erst heute publiziert.

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